Verteilerplanung
Grobe Arbeitsseite fuer HV, UV und Technikpunkte.
Das fuehrende Zielbild fuer Tree-, DALI- und Branch-Struktur steht in Tree und DALI. Diese Seite konzentriert sich nur auf Platztreiber, TE-Groessenordnung und sinnvolle Auslagerung in TP.
Groessenordnung
Section titled “Groessenordnung”Die klare Groessenordnung bleibt:
- HV KG: 120 TE
- UV EG: 120 TE als Unterkante, groesser pruefen wenn viel zentral bleibt
- UV OG: 120 TE als Unterkante, groesser pruefen wenn Sauna-/Wellnesslogik staerker zentral wird
Zentral vs. dezentral
Section titled “Zentral vs. dezentral”Zentral im Verteiler bleiben bevorzugt
Section titled “Zentral im Verteiler bleiben bevorzugt”- Miniserver und zentrale Kernautomation
- Tree Extensions und DALI Extensions
- zentrale 230-V-Sonderlogik ueber Relay Extension und Dimmer Extension im Keller
- kurze und mittlere Lichtzonen
- allgemeine 24-V-Sensorikblöcke
- Schutzorgane, Klemmen und Grundreserve
Dezentral in TP / Licht-Knoten auslagern lohnt sich vor allem bei
Section titled “Dezentral in TP / Licht-Knoten auslagern lohnt sich vor allem bei”- langen Wohnbereichs- und Essbereichszonen
- grossen Aussenlichtzonen
- markanten Terrasse-/Poolzonen
- Schlafzimmer-TP im OG
- weiteren Zonen, bei denen der UV sonst ueber Netzteile, Leistungsverdrahtung und Klemmenraum aufblaeht
Grobe Stueckzahlen je Verteiler
Section titled “Grobe Stueckzahlen je Verteiler”| Verteiler | 230-V-Schutzorgane grob | TE Schutz | RGBW-Dimmer im Verteiler | TE RGBW | DALI Extension | TE DALI | Tree Extension | TE Tree | weitere Loxone-Komponenten | TE weitere Loxone | 24-V-Netzteile grob | TE 24V | Koppelrelais / Schuetze | Gesamtbedarf grob |
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| HV KG | ca. 18-30 | 40-58 | 0-2 | 0-4 | 0 | 0 | 1 | 2 | Miniserver 1, Relay Extension 2 fix, Dimmer Extension 1 fix, Audio-Block zentral | 48-60 | 2-4 | 8-28 | 0-2 Reserve, Sauna-Freigabe nur indirekt | 120-186 TE |
| UV EG | ca. 14-24 | 28-50 | grob ca. 8 aktiv zentral, alle im UV EG; kein RGBW mehr in TP K1 | 16 | 1 | 4 | 2 aktiv | 4 | keine lokale Relay Extension im Startbild, Reserve fuer weiteren RGBW/DALI-Block | 0-8 | 3-5 | 10-46 | 0-1 fuer lokale Sonderfaelle ohne eigene Relay Extension | 86-164 TE |
| UV OG | ca. 14-24 | 28-50 | aktuell 11 aktive RGBW-Dimmer zentral inkl. 2 RGBW-Sonderfaellen | 22 | 1 | 4 | 2 aktiv | 4 | keine lokale Relay Extension im Startbild, Reserve fuer weiteren RGBW/DALI-Block | 0-8 | 3-5 | 16-40 | 1 Schuetz / Freigabelogik fuer Sauna plausibel | 98-164 TE |
Neu berechneter Bedarf je Verteiler
Section titled “Neu berechneter Bedarf je Verteiler”| Verteiler | Loxone / Aktorik | 24V / Netzteile | Schutzorgane | Klemmen + Reserve | Gesamtbedarf grob | Einordnung |
|---|---|---|---|---|---|---|
| HV KG | 50-66 TE | 8-28 TE | 40-58 TE | 22-34 TE | 120-186 TE | 120 TE als sinnvolle Unterkante; Audio und Sondertechnik treiben den Keller am staerksten |
| UV EG | 24-32 TE | 10-46 TE | 28-50 TE | 24-36 TE | 86-164 TE | 120 TE nur mit konsequenter TP-Entlastung plausibel |
| UV OG | 30-38 TE | 16-40 TE | 28-50 TE | 24-36 TE | 98-164 TE | 120 TE als Unterkante, weil 11 zentrale RGBW-Dimmer bereits fix mitlaufen |
Die aktuelle Neuberechnung liest die Verteiler jetzt so:
- HV KG bleibt der technisch dichteste Punkt, weil dort Kernautomation, Schutz, Audio und zentrale 230-V-Sonderlogik zusammenlaufen
- UV EG bleibt stark von der TP-Strategie abhaengig; ohne konsequente Auslagerung von
TP K1,TP T1undTP T2wird120 TEschnell knapp - UV OG ist mit den aktuell 11 zentralen RGBW-Dimmern, 2 Tree Extensions und 1 DALI Extension ebenfalls klar im Bereich
120 TE als Unterkante
Arbeitszuordnung fuer Aktoren und Kanaele
Section titled “Arbeitszuordnung fuer Aktoren und Kanaele”Die fuehrende Astro-Lesart fuer Dimmer-IDs, TW-Kreis-Logik und lokale TP-Dimmer steht nur noch in Dimmer und Netzteile. Diese Seite vermeidet bewusst eine zweite gepflegte ID-Tabelle.
Technikpunkte 1 bis n
Section titled “Technikpunkte 1 bis n”| Technikpunkt | Bereich | Warum dezentral sinnvoll |
|---|---|---|
| TP K1 | Essbereich / kuechennahe Innenzonen | lokale Innenlicht-Entlastung und kurze 24-V-Wege; rein DALI / Emilum, kein RGBW mehr; kein Tree-Bus-Anschluss fuer Dimmer noetig |
| TP T1 | Terrasse / Poolbereich Block A | groesster Aussen-Lichtblock mit eigenem Outdoor-24-V-Block |
| TP T2 | Terrasse / Poolbereich Block B | zweiter Outdoor-Block fuer lange Terrassenzonen |
| TP OG-1 | Schlafzimmer | bereits gesetzte Hauptlogik |
Was im Keller zusaetzlich wirklich Platz braucht
Section titled “Was im Keller zusaetzlich wirklich Platz braucht”- Audio-Block zentral im Keller
- Patchpanel und Switch als eigene Technik
- Abgaenge zu UV EG und UV OG
- fixe 230-V-Sonderdimmkreise ueber Dimmer Extension KG
- Hauptschutz, Klemmen und Reserve
- ggf. Aquarium-Sondertechnik
HV KG: was klar dort sitzt
Section titled “HV KG: was klar dort sitzt”- Miniserver und Kernautomation
- zentrale 24-V-Backup-Versorgung
- Audio-Block zentral
- zentrale Relay- und 230-V-Dimmer-Sonderlogik
- Hauptschutz, Abgaenge, Klemmen und Reserve
Sonderlogik KG
Section titled “Sonderlogik KG”- die Sauna-Freigabe wird aktuell als zentrale Kellerfunktion gelesen
- der Leitungsweg ist dabei als Keller -> UV OG -> Sauna / Saunasteuerung zu verstehen
- weitere 230-V-Sonderschaltlasten in EG und OG werden ebenfalls zuerst im Keller mitgelesen
- 230-V-Sonderdimmkreise fuer Aussen / Zufahrt / Garten werden im Startbild ueber die Dimmer Extension KG gelesen
EG: warum der UV schnell voll wird
Section titled “EG: warum der UV schnell voll wird”Im EG treiben vor allem diese Punkte den Platzbedarf:
- grob ca. 8 aktive RGBW-Dimmer im UV plus weitere lokale TP-Dimmer
- 1 DALI Extension fuer aktuell 11 aktive Arbeitszonen bzw. 6 physische Emilum-Dimmer in der sparsamen Planungslesart
- eigener Outdoor-24-V-Block
- viele Wohn-, Kuechen- und Terrassenstromkreise
- Klemmenraum fuer Licht, DALI, Tree und lokale Technikpunkte
7lokale Innen-Reedkontakte plus getrennte Aussen-PIR-Logik als zusaetzlicher DI-/Klemmenbedarf
Damit sind im UV EG aktuell sauber zaehlbar:
- 2 Tree Extensions
- 8 RGBW Dimmer Tree
- 1 DALI Extension
- also 11 aktive Loxone-Hutschienenmodule vor Reserve und zusaetzlichen 24-V-Bloecken
Was im UV EG bleiben sollte
Section titled “Was im UV EG bleiben sollte”- 2 aktive Tree Extensions EG
- DALI Extension EG
- zentrale RGBW-Dimmer fuer kurze und mittlere Zonen
- Sensorik-24-V und Outdoor-24-V-Grundblock
- zentrale Schutz- und Klemmenebene
Was aus dem UV EG herausgedrueckt werden sollte, wenn er zu dicht wird
Section titled “Was aus dem UV EG herausgedrueckt werden sollte, wenn er zu dicht wird”- grosse Terrassen- und Poolzonen
- Essbereich Langzone
- Wohnbereich Langzonen
- Aussenstiege als eigener Knoten
Wenn die langen Zonen konsequent in TP ausgelagert werden, sinkt im UV EG vor allem der Bedarf an Netzteilen, Leistungsverdrahtung und Klemmenraum.
Wichtige aktuelle Einordnung fuer die Beschaffung:
- die sparsame EG-Planungslesart zieht Emilum EG-01 + EG-07 auf ein physisches DALI-Geraet zusammen
- das spart Geraete, mischt aber bewusst Aussenstiege und WC / Dusche Decke auf einem gemeinsamen physischen 24-V-/Schutzblock
- diese Einsparung ist also nur dann konsistent, wenn genau diese Kopplung fachlich akzeptiert wird
OG: was dort den Platz treibt
Section titled “OG: was dort den Platz treibt”- grob ca. 11 aktive RGBW-Dimmer inkl. 2 RGBW-Sonderfaellen fuer die Kinderzimmer
- 1 DALI Extension fuer aktuell 4 aktive Arbeitszonen bzw. 2 physische Emilum-Dimmer in der sparsamen Planungslesart
- Outdoor-24-V-Block
- Bad / HWR / Sauna / WC / Balkon als dichter Funktionsmix
- moegliche lokale oder spaetere Sonderlogik fuer Wellness / Sauna / Bad
Was im UV OG bleiben sollte
Section titled “Was im UV OG bleiben sollte”- 2 aktive Tree Extensions OG
- DALI Extension OG
- zentrale RGBW-Dimmer fuer Bad, WC, HWR, AR und Ganganteile
- Outdoor-24-V-Grundblock
- zentrale Schutz- und Klemmenebene
Was im OG bewusst nicht uebertrieben zentral gelesen werden sollte
Section titled “Was im OG bewusst nicht uebertrieben zentral gelesen werden sollte”- Schlafzimmer-Komfortlogik
- spaetere Wellness-/Bad-Sonderlogik
- moegliche Sonderprodukte in Zimmer 1 / 2
Wichtige aktuelle Einordnung fuer die Beschaffung:
- die sparsame OG-Planungslesart zieht Emilum OG-01 + OG-02 sowie Emilum OG-03 + OG-04 jeweils auf ein physisches DALI-Geraet zusammen
- damit sinkt die aktuelle Beschaffungslesart im UV OG auf 2 physische Emilum-Dimmer fuer die bekannten langen OG-Zonen
- die Zahl der aktiven OG-Lichtzonen im CSV bleibt davon unberuehrt
Einfache Verteilerlesart fuer Gespraeche mit dem Elektriker
Section titled “Einfache Verteilerlesart fuer Gespraeche mit dem Elektriker”| Frage | Startantwort |
|---|---|
| Reichen 96 TE? | Nur als knappe Sparvariante, nicht empfohlen. |
| Reichen 120 TE? | KG ja, EG und OG nur als Unterkante. |
| Wo sitzt Audio? | zentral im Keller |
| Wo sitzen 230-V-Sonderschalt- und Sonderdimmkreise? | zentral im Keller |
| Gibt es aktuell einen Aussen-Tree? | Ja: EG-B fix, KG-B fuer Garage / Zufahrt und OG-B als vorbereiteter Aussen-Branch. |
| Wo sitzen die meisten Dimmer? | EG und OG, TP entlasten vor allem das EG |
| Wo sitzt die meiste Schutz- und Sondertechnik? | Keller |
| Wo sitzt die zentrale Sauna-Freigabelogik? | aktuell im Keller, Richtung UV OG gefuehrt |
DI und Kontakte
Section titled “DI und Kontakte”- Innen-Reedkontakte werden bei vorhandener CAT7-Homerun-Struktur bevorzugt lokal im jeweiligen UV gelesen
- Aussen-Bewegungsmelder bleiben getrennt davon auf dem jeweiligen Aussen-Tree ueber Nano DI Tree
- diese Logik erhoeht vor allem Klemmen-, Beschriftungs- und Montagebedarf, aber nicht automatisch die DIN-TE der UV
Keller zentral, EG am dichtesten, OG etwas ruhiger.