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Verteilerplanung

Diese Seite beantwortet die zentrale Frage:

Was bleibt im Verteiler und was wird bewusst in Technikpunkte ausgelagert?

Sie ist damit die Bruecke zwischen Lichttechnik, Buslogik und praktischer Schaltschrankplanung.

Nicht Ziel dieser Seite ist eine vollstaendige Hutschienen- oder TE-Langliste. Sie soll grob, aber belastbar zeigen, wo die Technik sitzt und was dort den Platz treibt.

Die klare Groessenordnung bleibt:

  • HV KG: 120 TE
  • UV EG: 120 TE als Unterkante, groesser pruefen wenn viel zentral bleibt
  • UV OG: 120 TE
  • Miniserver und zentrale Kernautomation
  • Tree Extensions und DALI Extensions
  • kurze und mittlere Lichtzonen
  • allgemeine 24-V-Sensorikblöcke
  • Schutzorgane, Klemmen und Grundreserve

Dezentral in TP / Licht-Knoten auslagern lohnt sich vor allem bei

Section titled “Dezentral in TP / Licht-Knoten auslagern lohnt sich vor allem bei”
  • langen Wohnbereichs- und Essbereichszonen
  • grossen Aussenlichtzonen
  • markanten Terrasse-/Poolzonen
  • Schlafzimmer-TP im OG
  • weiteren Zonen, bei denen der UV sonst ueber Netzteile, Leistungsverdrahtung und Klemmenraum aufblaeht
Verteiler230-V-Schutzorgane grobRGBW-Dimmer im VerteilerDALI ExtensionTree Extensionweitere Loxone-Komponenten24-V-Netzteile grobKoppelrelais / Schuetze
HV KGca. 18-300-201Miniserver 1, Relay Extension 2, Audio-Block zentral2-40-2 Reserve, Sauna-Freigabe nur indirekt
UV EGca. 14-24ca. 1311 + ReserveplatzRelay Extension 1-23-50-1 fuer Sonderfaelle
UV OGca. 14-24ca. 11 zentral11 + ReserveplatzRelay Extension 0-1 optional3-51 Schuetz / Freigabelogik fuer Sauna plausibel
TechnikpunktBereichWarum dezentral sinnvoll
TP EG-1Aussenstiege / Eingang aussenAussenlage, Revision, lange Zone
TP EG-2Essbereichlange Fenster-/Esszone
TP EG-3Terrasse / Poolbereichgroesster Aussen-Lichtblock
TP EG-4Wohnbereichmehrere lange Komfortzonen
TP EG-5 optionalWC / Dusche Decketechnischer Grenzfall, aber noch nicht zwingend
TP OG-1Schlafzimmerbereits gesetzte Hauptlogik
TP OG-2 optionalBad / Wellness spaeternur Reserve fuer spaetere Verdichtung

Was im Keller zusaetzlich wirklich Platz braucht

Section titled “Was im Keller zusaetzlich wirklich Platz braucht”
  • Audio-Block zentral im Keller
  • Patchpanel und Switch als eigene Technik
  • Abgaenge zu UV EG und UV OG
  • Hauptschutz, Klemmen und Reserve
  • ggf. Aquarium-Sondertechnik
  • Miniserver und Kernautomation
  • zentrale 24-V-Backup-Versorgung
  • Audio-Block zentral
  • zentrale Relay-Sonderlogik
  • Hauptschutz, Abgaenge, Klemmen und Reserve
  • die Sauna-Freigabe wird aktuell als zentrale Kellerfunktion gelesen
  • der Leitungsweg ist dabei als Keller -> UV OG -> Sauna / Saunasteuerung zu verstehen
  • dadurch muss nicht automatisch sofort eine eigene OG-Relay-Extension gesetzt werden

Im EG treiben vor allem diese Punkte den Platzbedarf:

  • ca. 13 RGBW-Dimmer im UV
  • 1 DALI Extension fuer aktuell 9 Emilum-Dimmer
  • eigener Outdoor-24-V-Block
  • viele Wohn-, Kuechen- und Terrassenstromkreise
  • Klemmenraum fuer Licht, DALI, Tree und lokale Technikpunkte
  • Tree Extension EG
  • DALI Extension EG
  • zentrale RGBW-Dimmer fuer kurze und mittlere Zonen
  • Sensorik-24-V und Outdoor-24-V-Grundblock
  • zentrale Schutz- und Klemmenebene

Was aus dem UV EG herausgedrueckt werden sollte, wenn er zu dicht wird

Section titled “Was aus dem UV EG herausgedrueckt werden sollte, wenn er zu dicht wird”
  • grosse Terrassen- und Poolzonen
  • Essbereich Langzone
  • Wohnbereich Langzonen
  • Aussenstiege als eigener Knoten

Wenn die langen Zonen konsequent in TP ausgelagert werden, sinkt im UV EG vor allem der Bedarf an Netzteilen, Leistungsverdrahtung und Klemmenraum.

  • ca. 11 zentrale RGBW-Dimmer
  • 1 DALI Extension fuer die langen Gangzonen
  • Outdoor-24-V-Block
  • Bad / HWR / Sauna / WC / Balkon als dichter Funktionsmix
  • moegliche lokale oder spaetere Sonderlogik fuer Wellness / Sauna / Bad
  • Tree Extension OG
  • DALI Extension OG
  • zentrale RGBW-Dimmer fuer Bad, WC, HWR, AR und Ganganteile
  • Outdoor-24-V-Grundblock
  • zentrale Schutz- und Klemmenebene

Was im OG bewusst nicht uebertrieben zentral gelesen werden sollte

Section titled “Was im OG bewusst nicht uebertrieben zentral gelesen werden sollte”
  • Schlafzimmer-Komfortlogik
  • spaetere Wellness-/Bad-Sonderlogik
  • moegliche Sonderprodukte in Zimmer 1 / 2

Einfache Verteilerlesart fuer Gespraeche mit dem Elektriker

Section titled “Einfache Verteilerlesart fuer Gespraeche mit dem Elektriker”
FrageStartantwort
Reichen 96 TE?Nur als knappe Sparvariante, nicht empfohlen.
Reichen 120 TE?KG und OG ja, EG nur als Unterkante.
Wo sitzt Audio?zentral im Keller
Wo sitzen die meisten Dimmer?EG und OG, TP entlasten vor allem das EG
Wo sitzt die meiste Schutz- und Sondertechnik?Keller
Wo sitzt die zentrale Sauna-Freigabelogik?aktuell im Keller, Richtung UV OG gefuehrt

Fuer die Familien- und Elektrikerabstimmung ist die einfache Lesart: Keller zentral und voll, EG am dichtesten fuer Licht und TP-Entlastung, OG etwas ruhiger aber ebenfalls klar 120-TE-tauglich.