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Dimmer und Netzteile

Diese Seite ist die technische Ableitung aus der Beleuchtungsuebersicht.

Sie beantwortet diese Fragen:

  • wie viele RGBW-Dimmer und DALI-Dimmer aktuell grob noetig sind
  • welche Zonen sinnvoll zentral im UV bleiben koennen
  • welche Zonen technisch in Richtung 2,5 mm2 oder TP / Licht-Knoten kippen
  • wie die 24-V-Versorgung in Kernversorgung, Sensorik und Lichtleistung getrennt werden sollte

Die Seite trifft die finale Ausfuehrungsentscheidung nicht anstelle des Bauherrn, sondern verdichtet die technische Grundlage in vier Lesarten:

  • technisch klarer Standardfall
  • vertretbar, aber gelber Bereich
  • klarer TP-Kandidat
  • vom Bauherrn final festzulegen
  • kurze und mittlere Zonen koennen bevorzugt auf Loxone RGBW Dimmer Tree bleiben
  • lange oder leistungsstaerkere Tuneable-White-Zonen kippen in Richtung Emilum DALI DT8
  • gepufferte 24 V bleiben auf die Kernautomation im Keller beschraenkt
  • Licht-24 V werden bewusst getrennt von Sensorik-24 V aufgebaut
  • lokale Technikpunkte sind dort die saubere Loesung, wo lange 24-V-Wege, viele Einspeisepunkte oder Aussenlage die UV-Loesung unruhig machen
VerteilerBekannte LichtlogikRGBW-DimmerDALI / EmilumLesart
HV KGKellerlicht noch nicht belastbar0-20Reserve fuer spaetere Keller- oder Aquariumlogik
UV EGkurze und mittlere Innenzonen plus Rest aus Wohn-/Aussenbereichenca. 131 DALI Extension / 9 Emilum-DimmerEG bleibt der groesste Lichttreiber
UV OGzentrale Bad-/Nebenraum- und Ganglogikca. 11 zentral1 DALI Extension / 2 Emilum-DimmerOG ruhiger, aber technisch klar strukturiert

Die sinnvolle Grundtrennung lautet:

  1. gepufferte 24-V-Steuerung
  2. ungepufferte 24-V-Lichtleistung
  3. lokale 24-V-Knoten fuer grosse oder entfernte Zonen
  • bevorzugt nur im Hauptverteiler Keller
  • versorgt Miniserver, Link, Extensions und kritische Sensorik
  • grosse Lichtlasten gehoeren bewusst nicht auf diese Schiene
  • RGBW-Dimmer im UV
  • zentrale kurze und mittlere CCT-Zonen
  • Outdoor-24-V-Bloecke je Geschoss
  • getrennt von Sensorik- und Tree-Versorgung lesen
  • fuer lange Wohn-, Terrassen- und sonstige Komfortzonen
  • bevorzugt mit lokalem Netzteil und lokalem Dimmer
  • dort bleibt die kritische 24-V-PWM-Strecke kurz
OrtRGBW-Dimmer im UVDALI ExtensionTree ExtensionRelay Extension24-V-Bloecke
HV KG0-20121 x Backup/Kern, 1-2 x weitere 24 V
UV EGca. 1311 aktiv + Reserveplatz1-21 x Sensorik, 1-2 x Innenlicht, 1 x Outdoor, 0-1 x Reserve
UV OGca. 11 zentral11 aktiv + Reserveplatz0-11 x Sensorik, 1-2 x Innenlicht, 1 x Outdoor, 0-1 x Sauna/Reserve
LesartBedeutung
technisch klarer Standardfallkann sauber zentral im UV mit 1,5 mm2 gelesen werden
vertretbar, aber gelber Bereich1,5 mm2 noch moeglich, aber nicht sorglos
klarer TP-Kandidat2,5 mm2, lokaler Knoten oder beides fachlich deutlich sinnvoller
vom Bauherrn final festzulegenProdukt, Segmentierung oder bauliche Lage sind noch nicht stabil genug
  • Spotgruppen und Wandleuchten innen
  • Gang
  • Kueche
  • Garderobe
  • Speis
  • kurze WC-Zone
  • Eingang Stripe 5,4 m
  • Terrasse LED Stripe 2 4,5 m
  • Wohnbereich LED Stripe 1 5,0 m
  • Aussenstiege Stripe
  • Essbereich LED Stripe 11,1 m
  • Terrasse LED Stripe 1 / 3 / 4
  • Wohnbereich LED Stripe 3 / 4
  • WC / Dusche Decke als technischer Grenzfall
  • WC / Dusche Decke: zentral noch vertretbar oder lokal sauberer
  • Eingang Stripe: zentral belassen oder aus Komfortgruenden spaeter doch entzerren
  • genaue TP-Lage fuer Terrasse, Essbereich, Wohnbereich und Aussenstiege
  • AR
  • HWR
  • WC
  • die meisten Bad-Zonen
  • kurze Zonen im Vorraum / Gang / Leseecke
  • Balkon-Wandleuchten OG
  • Bad als Ganzes nur insofern, als dort mehrere Zonen dicht zusammenkommen
  • Schlafzimmer mit Bettlampen, Spotgruppe und drei Stripes
  • Vorraum / Gang / Leseecke Stripe 1 und 2 technisch klar in Richtung 2,5 mm2
  • ob die langen Gangzonen im UV OG bleiben oder spaeter doch naeher an die Zone ruecken
  • ob Bad / Wellness spaeter einen eigenen lokalen TP braucht
  • wie Zimmer 1, Zimmer 2 und Sauna nach finaler Produktwahl eingeordnet werden
TPBereichDimmeransatzNetzteilansatzLesart
TP EG-1Eingang aussen / Aussenstiege1 x Emilum DALI DT81 x lokales 24-V-Netzteilwettergeschuetzt und revisionsfaehig
TP EG-2Essbereich Fenster-/Esszone2 x Emilum DALI DT81 x lokales 24-V-Netzteilklarer Licht-Knoten
TP EG-3Terrasse / Poolbereich3 x Emilum DALI DT81 x lokaler Outdoor-24-V-Blockgroesster Aussen-Lichtknoten
TP EG-4Wohnbereich2 x Emilum DALI DT81 x lokales 24-V-Netzteilwegen langer Komfortzonen sinnvoll
TP EG-5 optionalWC / Dusche Decke1 x Emilum DALI DT8lokal nur wenn baulich sinnvollaktuell noch auch aus UV denkbar
TPBereichDimmeransatzNetzteilansatzLesart
TP OG-1Schlafzimmer3 x RGBW Dimmer Tree1 x lokales 24-V-Netzteilbereits bewusste Hauptlogik
TP OG-2 optionalBad / Wellness spaeteroffenoffennur Reserve, noch nicht gesetzt
BereichLesart
EG Essbereich 11,1 mauch mit DALI nicht als ein einziges unkritisches Segment lesen
EG Wohnbereich 5,45 m bis 7,7 mDALI entspannt die Zone klar
EG WC / Dusche Decke 6,6 mDALI bringt echten technischen Nutzen
EG Aussenstiege und TerrasseDALI ist fuer die langen Aussenzonen die sauberere Logik
OG Vorraum / Gang / Leseecke 8,2 m und 6,4 mDALI ist hier der klare aktuelle Standard
EinsatzStartansatz
Kernautomation im KGLoxone Power Supply & Backup
Sensorik / Tree je UV1 normales 24-V-Netzteil
kleine lokale TP24 V / 2,5 A als kleiner Startkandidat
mittlere TP oder kleine UV-BloeckeLoxone Power Supply 4,2 A
grosse Wohn-, Terrassen- oder Poolknotennicht knapp rechnen, eigener Block
  • Kernautomation und Backup bleiben zentral im Keller
  • Audio erhoeht vor allem den Platz- und 24-V-Bedarf im Keller
  • fuer Kellerlicht noch keine belastbare finale Dimmerzahl
  • der UV EG traegt die Grundlast der zentralen kurzen und mittleren Zonen
  • die langen Zonen sollten nicht alle im UV bleiben
  • mit den vier klaren TP-Kandidaten wird der UV deutlich entspannter
  • der UV OG bleibt fuer Bad, WC, HWR, AR, Gang und Aussenlogik der Hauptort
  • das Schlafzimmer wird bewusst als eigener Technikpunkt gelesen
  • die zwei DALI-Zonen im Vorraum koennen aktuell im UV OG bleiben

Die sinnvolle Verteilung ist nicht: alles in den UV. Die sinnvolle Verteilung ist: kurze Zonen im UV, lange Zonen in TP, DALI fuer die markanten Langzonen und Kernautomation zentral im Keller.